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Magenschmerzen vorprogrammiert? Das muss nicht sein.

Im Zusammenhang mit dem Konsum von Kaffee klagen viele Menschen immer wieder über Unwohlsein, Magenschmerzen oder Sodbrennen. Was ist hier los?

Bek-mmlichkeit-01

Zunächst können wir guten Gewissens sagen: am Kaffee per se liegt das nicht! Kaffee macht grundsätzlich keine Magenschmerzen. Warum dennoch viele Menschen den Kaffee verteufeln und als Quelle allen Übels sehen, schauen wir uns mal genauer an.

Vorweg sind folgende Punkte wichtig:

1. Wie wurde der Kaffee geröstet?
2. Welche Sorte wurde verwendet?
3. Wie wurde der Kaffee zubereitet?

 

DIE RÖSTUNG

Es gibt viele hippe Namen für scheinbar ganz spezielle und vordefinierte Röstungen. Offen gesagt: wir halten davon nicht viel. Jeder Kaffee sollte so geröstet werden, dass sein ganz individuelles Aromaprofil ideal zur Geltung kommt. Unserer Meinung nach gelingt dies am besten im schonenden Trommelröstverfahren: der Rohkaffee wird bei ca. 200°C schonend und vor allem langsam innerhalb von bis zu 20 Minuten geröstet. Die endgültige Röstfarbe unserer Kaffees ist in der Regel deutlich heller als konventionelle Röstungen aus dem Supermarkt. 

Industrielle Röster rösten teilweise innerhalb von nur 2 Minuten auf bis zu 450°C. Das Ergebnis: verbrannter Kaffee, der bitter schmeckt. Damit der geröstete Kaffee schneller abgepackt werden kann, spritzen Industrieröster die noch heißen Kaffeebohnen in der Röstanlage mit Wasser ab. Darunter leidet das Aroma zusätzlich. Das schonende Trommelröstverfahren ist aber nicht nur aufgrund des besseren Geschmacks unsere bevorzugte Röstart. Die im Kaffee enthaltene Chlorogensäure (Fruchtsäure) wird durch den schonenden und längeren Röstprozess besser abgebaut und gleichzeitig werden weniger Bitterstoffe aufgebaut, da der Kaffee nicht verbrannt wird.

Fazit: eine schonende, langsame Trommelröstung schafft das ideale Verhältnis aus Säure und Bitterstoffen, damit dein Kaffee bekömmlich ist und hervorragend schmeckt; das schont auch dein Herz und deinen Magen. Übrigens: der Koffeingehalt lässt sich durch die Röstung kaum beeinflussen. Aber ... 

 

DER KAFFEE . DIE SORTE

Du liebst den Geschmack von Espresso? Für den typisch italienischen Espresso würdest du (fast) alles tun? Der traditionelle italienische Espresso kann bis zu 80% Robusta enthalten. Hierzulande wird häufig zwischen 10 und 30% Robusta unter die Arabica Bohnen gemischt. Das Ergebnis soll die feinen Aromen der Arabicas mit dem vollmundigen, wuchtigen und cremigen Geschmack des Robusta ideal verbinden. 

Das "Problem": Menschen mit empfindlichem Magen oder leichter Nervosität werden den beigemischten Robusta in Form von Herzrasen, Nervosität und Magengrummeln zu spüren bekommen. Denn: Robusta hat doppelt so viel Koffein wie Arabica Bohnen und auch deutlich mehr Chlorogensäure. 

Fazit: Robusta ist nicht automatisch "schlechter" als Arabica. Viele Menschen lieben den erdigen, muffigen Geschmack der allgemeinen Robusta Bohne. Dennoch wird Robusta in der Regel nicht einmal auf seine Qualität hin verkostet. Die höhere Konzentration an Koffein und Chlorogensäure im Robusta zeigen ihre Wirkung. Wer empfindlich reagiert, sollte auf "single finca" Kaffees und reine Arabica-Kaffees achten. Wir schwören auf 100% Arabica - sowohl als Filter- oder Brühkaffee als auch als Espresso. 

 

DIE ZUBEREITUNGSART

Auch die Zubereitungsart kann über dein Wohlbefinden entscheiden: scheinbar ist der Espresso bekömmlicher als der Filterkaffee. Woran liegt das?

Espresso wird unter hohem Druck mit extrem kurzer Kontaktzeit hergestellt - meist durchläuft das Wasser das Kaffeemehl für nur 25-30 Sekunden. Dadurch werden weniger Bitterstoffe und auch weniger Koffein aus dem Kaffee herausgelöst. Ein Espresso hat daher bis zu 50% weniger Koffein als eine Tasse Filterkaffee. Aroma und Geschmacksnuancen können sich dagegen auch beim Espresso voll entfalten. Der Kurze aus dem Siebträger sorgt also für den magenfreundlichen Kaffee-Kick. 

Obwohl wir absolute Fans von schwarzem Filterkaffee sind und unsere Kaffeekreationen am liebsten ohne Milch und Zucker genießen, geben wir es zu: Milch scheint den Kaffee bekömmlicher zu machen. Das in der Milch enthaltene Eiweiß und Fett mildern Bitterstoffe, Säure und andere Reizstoffe im Kaffee ab und machen den Kaffee dadurch bekömmlicher. Milch im Kaffee scheint sogar die muntermachende Wirkung zu verlängern, da der Körper durch den Zusatz von Milch das Koffein langsamer aufnimmt. 

Fazit: ob mit Milch oder ohne - Kaffee sollte schmecken und dabei bekömmlich sein. Wer den Filterkaffee genauso gut verträgt wie den Espresso kann guten Gewissens weiter die Brühmethoden seines Herzens verwenden. 

 

Im Zusammenhang mit dem Konsum von Kaffee klagen viele Menschen immer wieder über Unwohlsein, Magenschmerzen oder Sodbrennen. Was ist hier los? Zunächst können wir guten Gewissens sagen:... mehr erfahren »
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Magenschmerzen vorprogrammiert? Das muss nicht sein.

Im Zusammenhang mit dem Konsum von Kaffee klagen viele Menschen immer wieder über Unwohlsein, Magenschmerzen oder Sodbrennen. Was ist hier los?

Bek-mmlichkeit-01

Zunächst können wir guten Gewissens sagen: am Kaffee per se liegt das nicht! Kaffee macht grundsätzlich keine Magenschmerzen. Warum dennoch viele Menschen den Kaffee verteufeln und als Quelle allen Übels sehen, schauen wir uns mal genauer an.

Vorweg sind folgende Punkte wichtig:

1. Wie wurde der Kaffee geröstet?
2. Welche Sorte wurde verwendet?
3. Wie wurde der Kaffee zubereitet?

 

DIE RÖSTUNG

Es gibt viele hippe Namen für scheinbar ganz spezielle und vordefinierte Röstungen. Offen gesagt: wir halten davon nicht viel. Jeder Kaffee sollte so geröstet werden, dass sein ganz individuelles Aromaprofil ideal zur Geltung kommt. Unserer Meinung nach gelingt dies am besten im schonenden Trommelröstverfahren: der Rohkaffee wird bei ca. 200°C schonend und vor allem langsam innerhalb von bis zu 20 Minuten geröstet. Die endgültige Röstfarbe unserer Kaffees ist in der Regel deutlich heller als konventionelle Röstungen aus dem Supermarkt. 

Industrielle Röster rösten teilweise innerhalb von nur 2 Minuten auf bis zu 450°C. Das Ergebnis: verbrannter Kaffee, der bitter schmeckt. Damit der geröstete Kaffee schneller abgepackt werden kann, spritzen Industrieröster die noch heißen Kaffeebohnen in der Röstanlage mit Wasser ab. Darunter leidet das Aroma zusätzlich. Das schonende Trommelröstverfahren ist aber nicht nur aufgrund des besseren Geschmacks unsere bevorzugte Röstart. Die im Kaffee enthaltene Chlorogensäure (Fruchtsäure) wird durch den schonenden und längeren Röstprozess besser abgebaut und gleichzeitig werden weniger Bitterstoffe aufgebaut, da der Kaffee nicht verbrannt wird.

Fazit: eine schonende, langsame Trommelröstung schafft das ideale Verhältnis aus Säure und Bitterstoffen, damit dein Kaffee bekömmlich ist und hervorragend schmeckt; das schont auch dein Herz und deinen Magen. Übrigens: der Koffeingehalt lässt sich durch die Röstung kaum beeinflussen. Aber ... 

 

DER KAFFEE . DIE SORTE

Du liebst den Geschmack von Espresso? Für den typisch italienischen Espresso würdest du (fast) alles tun? Der traditionelle italienische Espresso kann bis zu 80% Robusta enthalten. Hierzulande wird häufig zwischen 10 und 30% Robusta unter die Arabica Bohnen gemischt. Das Ergebnis soll die feinen Aromen der Arabicas mit dem vollmundigen, wuchtigen und cremigen Geschmack des Robusta ideal verbinden. 

Das "Problem": Menschen mit empfindlichem Magen oder leichter Nervosität werden den beigemischten Robusta in Form von Herzrasen, Nervosität und Magengrummeln zu spüren bekommen. Denn: Robusta hat doppelt so viel Koffein wie Arabica Bohnen und auch deutlich mehr Chlorogensäure. 

Fazit: Robusta ist nicht automatisch "schlechter" als Arabica. Viele Menschen lieben den erdigen, muffigen Geschmack der allgemeinen Robusta Bohne. Dennoch wird Robusta in der Regel nicht einmal auf seine Qualität hin verkostet. Die höhere Konzentration an Koffein und Chlorogensäure im Robusta zeigen ihre Wirkung. Wer empfindlich reagiert, sollte auf "single finca" Kaffees und reine Arabica-Kaffees achten. Wir schwören auf 100% Arabica - sowohl als Filter- oder Brühkaffee als auch als Espresso. 

 

DIE ZUBEREITUNGSART

Auch die Zubereitungsart kann über dein Wohlbefinden entscheiden: scheinbar ist der Espresso bekömmlicher als der Filterkaffee. Woran liegt das?

Espresso wird unter hohem Druck mit extrem kurzer Kontaktzeit hergestellt - meist durchläuft das Wasser das Kaffeemehl für nur 25-30 Sekunden. Dadurch werden weniger Bitterstoffe und auch weniger Koffein aus dem Kaffee herausgelöst. Ein Espresso hat daher bis zu 50% weniger Koffein als eine Tasse Filterkaffee. Aroma und Geschmacksnuancen können sich dagegen auch beim Espresso voll entfalten. Der Kurze aus dem Siebträger sorgt also für den magenfreundlichen Kaffee-Kick. 

Obwohl wir absolute Fans von schwarzem Filterkaffee sind und unsere Kaffeekreationen am liebsten ohne Milch und Zucker genießen, geben wir es zu: Milch scheint den Kaffee bekömmlicher zu machen. Das in der Milch enthaltene Eiweiß und Fett mildern Bitterstoffe, Säure und andere Reizstoffe im Kaffee ab und machen den Kaffee dadurch bekömmlicher. Milch im Kaffee scheint sogar die muntermachende Wirkung zu verlängern, da der Körper durch den Zusatz von Milch das Koffein langsamer aufnimmt. 

Fazit: ob mit Milch oder ohne - Kaffee sollte schmecken und dabei bekömmlich sein. Wer den Filterkaffee genauso gut verträgt wie den Espresso kann guten Gewissens weiter die Brühmethoden seines Herzens verwenden.