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KAFFEE & SPORT

Es steht außer Frage, dass Koffein sowohl geistig als auch körperlich anregt und - richtig dosiert - zu neuen Höchstleistungen führen kann. Mehr ist aber nicht gleich besser. Deshalb haben wir hier für dich einige Fakten zum Thema Sport und Koffein zusammengetragen. So weißt du ganz genau, wie viel Kaffee gut für dich ist und wann du lieber einen Bogen um die Kaffeeecke machen solltest. 

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Drei Viertel der Deutschen trinken täglich Kaffee und damit meist auch Koffein. Filterkaffee ist nach wie vor der beliebetste und am häufigsten genossene Kaffee in Deutschland - und dieser hat reichlich Koffein, mehr als ein Espresso. 

 

DEM KOFFEIN AUF DER SPUR

Lebensmittelchemiker kennen Koffein unter dem Begriff Trimethylxanthin. Das klingt künstlich, aber Koffein ist ein rein natürlicher Stoff, der bereits seit Jahrhunderten in der ein oder anderen Form genossen und konsumiert wird. Schon früh wurde klar, dass Pflanzen oder Früchte mit Koffeingehalt anregend auf unser Gehirn und Nervensystem wirken. 

Die frühen Koffein-Liebhaber wussten nicht warum sie die Wirkung des Koffeins als angenehm empfanden, Heute weiß mann, dass Koffein in unseren Nerven- und Gehirnzellen die gleichen bio-chemischen Mechanismen anspricht wie harte Drogen wie z.B. Heroin oder Kokain. Natürlich hat Koffein eine sehr viel geringere Wirkung als die genannten Drogen. Dennoch können wir uns an Koffein gewöhnen: regelmäßige Kaffeetrinker spüren sehr schnell die Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen), die aber glücklicherweise nur wenige Tage anhalten. 

 

WIRKUNG VON KOFFEIN UND KAFFEE

Denken und körperliche Bewegung machen auf Dauer müde. Tatsächlich verbraucht dein Gehirn ca. ein Viertel deines durchschnittlichen Energieumsatzes! Das ist eine ganze Menge. Wenn wir geistig und mental anstrengende Arbeiten oder Tätigkeiten zu verrichten haben, aktiviert dies unsere Nervenzellen, d.h. sie verbrauchen Energie. Gleichzeitig wird das Nebenprodukt Adenosin hergestellt. Es sorgt letztlich dafür, dass sich unsere Nervenzellen nicht überanstrengen. 

Adenosin aktiviert Rezeptoren, die für die Reizleitung unserer Nervenzellen im Gehirn verantwortlich sind. Dadurch werden Informationen von den Nervenzellen langsamer weitergeleitet. Das Resultat: wir fühlen uns müde (Quelle: gesundheit.de). 

Trinken wir Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke, gelangt das Koffein über unseren Blutkreislauf in unseren gesamten Körper und wird in der Regel nach ca. 4-6 Stunden über den Urin ausgeschieden.

Koffein hat eine ähnliche Struktur wie das Molekyl Adenosin und kann ebenfalls an den gleichen Rezeptoren andocken. Aber: Koffein aktiviert die Rezeptoren nicht. Folglich arbeiten unsere Nervenzellen weiterhin mit voller Kraft voraus und wir fühlen uns fit und agil. 

 

KOFFEINISMUSS - MACHT KAFFEE ABHÄNGIG?

Wie gesagt - soweit die Theorie. In der Praxis spüren regelmäßige Kaffeegenießer die Wirkung des Koffeins kaum noch: sie sind daran gewöhnt. Unser Gehirn verfügt über die Fähigkeit neue Nervenzellen auszubilden - ein Effekt, der vor allem für unsere Lernerfolge wichtig ist. In unserem Fall bedeutet dies, dass das Gehirn neue Rezeptoren für Adenosin bildet. Die neuen, freien Rezeptoren werden aktiviert und schon fühlen wir uns matt und müde. 

Um diesen Prozess erneut zu blockieren, müsste die Koffeinzufuhr unendlich gesteigert werden. Ein eher unwahrscheinliches Szenario und zudem in rauhen Massen eher gesundheitsschädlich. 

Koffein ist in diesem Sinne auch nicht mit harten oder "echten" Drogen zu vergleichen. Entzugserscheinungen durch fehlendes Koffein sind z.B. Kopfschmerzen oder Reizbarkeit. Diese verschwinden aber bereits nach wenigen Tagen. Zudem muss die Dosis von Koffein nicht ständig erhöht werden, wie dies bei "klassischen" Drogen der Fall wäre. 

 

KAFFEE UND SPORT

Koffein kann bei Kopfschmerzen oder Migräne eine lindernde Wirkung erzielen, da sich die Bluggefäße im Gehirn verengen. Gleichzeitig werden die Bluggefäße in der Peripherie geweitete, was zu einer besseren Versorgung unserer Muskulatur mit Sauerstoff einhergeht. Die Folge: bessere Leistungsfähigkeit im Sport - so die Vermutung. Ebenso erhöht sich die Herzaktivität und die Bronchien weitern sich, was die sportliche Aktivität weiter unterstützt (Quelle: gesundheit.de)

Wenn du aktiv Sport treibst, verfolgst du vermutlich auch ein oder mehrere Ziele: Muskelaufbau, Ausdauer, Fettverbrennung, sich einfach wohl im eigenen Körper fühlen. Kaffee kann dir definitiv helfen, deinen inneren Schweinehund zu besiegen und auch beim Training alles zu geben. 

Eine Studie konnte zeigen, dass Radsportler und Läufer durch die Zufuhr von Koffein leistungsfähiger waren als Sportler, die kein Koffein im Blutkreislauf hatten. Weitere Erkenntnisse scheinen zu belegen, dass Koffein erstaunlicherweise Muskelkater zumindest teilweise vorbeugen kann. 

Bevor du nun aber zum nächsten Starbucks läufst, um dir einen Mocha zu bestellen, sollte klar sein, dass auch Kaffee Kalorien enthält. Falls du also Fettverbrennen möchtest, solltest du besser zu schwarzem Kaffee, Espresso oder andere Brühkaffees greifen und den Mochaccino stehen lassen. 

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Schätzungen zufolge trinken Europäer durchschnittlich etwa 200mg Koffein pro Tag. das entspricht in etwa zwei Tassen Filterkaffee oder drei Espresso (Quelle: eufic.org).

 

DIE OPTIMALE DOSIS KOFFEIN

Die optimale Dosis für die beste Leistungsfähigkeit - sowohl im Beruf als auch beim Sport - ist gar nicht so einfach zu bestimmen. Wir sind Gewohnheitstiere und die meisten aktivien Kaffeetrinker starten mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee den Tag noch bevor das Frühstück auf dem Tisch steht. Wer würde sich am Morgen tatsächlich koffeinfreien Kaffee wünschen? Wir brauchen den Kick - auch wenn wir ihn kaum noch spüren. 

Wer tatsächlich Kaffee nicht mehr nur aus Gewohnheit und nebenbei trinken möchten sondern zum bewussten Genuss und strategisch gezielten Einsatz von Koffein zurückkehren möchte, muss wohl oder übel weniger Koffein konsumieren, um den eigenen Blutkreislauf und die Nervenzellen auf "null" zu stellen. 

Ob du von 100 auf Null den schnellen Koffein-Entzug wählst oder dir Zeit lässt, um deine Koffeinzufuhr langsam aber stetig zu verringern, das Ergebnis wird das Gleiche sein: wenn die Gewöhnung einmal verschwunden ist, wirst du die belebende Wirkung des Kaffees neu erleben und entdecken können. 

Vorsicht: um nicht wieder eine neue Gewöhnung herzustellen, solltest du nun aber darauf achten nicht täglich Kaffee oder andere koffeinhaltigen Lebensmittel zu konsumieren. Nur so kannst du längerfristig Koffein als Performance-Booster gezielt für Job und Sport einsetzen. 

Schließlich hat eine "Rekalibrierung" einen weiteren, für uns weit wichtigeren Vorteil: bewusster Genuss. Probiere es aus - wir sind gespannt.

 

 

 

Es steht außer Frage, dass Koffein sowohl geistig als auch körperlich anregt und - richtig dosiert - zu neuen Höchstleistungen führen kann. Mehr ist aber nicht gleich besser. Deshalb haben wir... mehr erfahren »
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KAFFEE & SPORT

Es steht außer Frage, dass Koffein sowohl geistig als auch körperlich anregt und - richtig dosiert - zu neuen Höchstleistungen führen kann. Mehr ist aber nicht gleich besser. Deshalb haben wir hier für dich einige Fakten zum Thema Sport und Koffein zusammengetragen. So weißt du ganz genau, wie viel Kaffee gut für dich ist und wann du lieber einen Bogen um die Kaffeeecke machen solltest. 

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Drei Viertel der Deutschen trinken täglich Kaffee und damit meist auch Koffein. Filterkaffee ist nach wie vor der beliebetste und am häufigsten genossene Kaffee in Deutschland - und dieser hat reichlich Koffein, mehr als ein Espresso. 

 

DEM KOFFEIN AUF DER SPUR

Lebensmittelchemiker kennen Koffein unter dem Begriff Trimethylxanthin. Das klingt künstlich, aber Koffein ist ein rein natürlicher Stoff, der bereits seit Jahrhunderten in der ein oder anderen Form genossen und konsumiert wird. Schon früh wurde klar, dass Pflanzen oder Früchte mit Koffeingehalt anregend auf unser Gehirn und Nervensystem wirken. 

Die frühen Koffein-Liebhaber wussten nicht warum sie die Wirkung des Koffeins als angenehm empfanden, Heute weiß mann, dass Koffein in unseren Nerven- und Gehirnzellen die gleichen bio-chemischen Mechanismen anspricht wie harte Drogen wie z.B. Heroin oder Kokain. Natürlich hat Koffein eine sehr viel geringere Wirkung als die genannten Drogen. Dennoch können wir uns an Koffein gewöhnen: regelmäßige Kaffeetrinker spüren sehr schnell die Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen), die aber glücklicherweise nur wenige Tage anhalten. 

 

WIRKUNG VON KOFFEIN UND KAFFEE

Denken und körperliche Bewegung machen auf Dauer müde. Tatsächlich verbraucht dein Gehirn ca. ein Viertel deines durchschnittlichen Energieumsatzes! Das ist eine ganze Menge. Wenn wir geistig und mental anstrengende Arbeiten oder Tätigkeiten zu verrichten haben, aktiviert dies unsere Nervenzellen, d.h. sie verbrauchen Energie. Gleichzeitig wird das Nebenprodukt Adenosin hergestellt. Es sorgt letztlich dafür, dass sich unsere Nervenzellen nicht überanstrengen. 

Adenosin aktiviert Rezeptoren, die für die Reizleitung unserer Nervenzellen im Gehirn verantwortlich sind. Dadurch werden Informationen von den Nervenzellen langsamer weitergeleitet. Das Resultat: wir fühlen uns müde (Quelle: gesundheit.de). 

Trinken wir Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke, gelangt das Koffein über unseren Blutkreislauf in unseren gesamten Körper und wird in der Regel nach ca. 4-6 Stunden über den Urin ausgeschieden.

Koffein hat eine ähnliche Struktur wie das Molekyl Adenosin und kann ebenfalls an den gleichen Rezeptoren andocken. Aber: Koffein aktiviert die Rezeptoren nicht. Folglich arbeiten unsere Nervenzellen weiterhin mit voller Kraft voraus und wir fühlen uns fit und agil. 

 

KOFFEINISMUSS - MACHT KAFFEE ABHÄNGIG?

Wie gesagt - soweit die Theorie. In der Praxis spüren regelmäßige Kaffeegenießer die Wirkung des Koffeins kaum noch: sie sind daran gewöhnt. Unser Gehirn verfügt über die Fähigkeit neue Nervenzellen auszubilden - ein Effekt, der vor allem für unsere Lernerfolge wichtig ist. In unserem Fall bedeutet dies, dass das Gehirn neue Rezeptoren für Adenosin bildet. Die neuen, freien Rezeptoren werden aktiviert und schon fühlen wir uns matt und müde. 

Um diesen Prozess erneut zu blockieren, müsste die Koffeinzufuhr unendlich gesteigert werden. Ein eher unwahrscheinliches Szenario und zudem in rauhen Massen eher gesundheitsschädlich. 

Koffein ist in diesem Sinne auch nicht mit harten oder "echten" Drogen zu vergleichen. Entzugserscheinungen durch fehlendes Koffein sind z.B. Kopfschmerzen oder Reizbarkeit. Diese verschwinden aber bereits nach wenigen Tagen. Zudem muss die Dosis von Koffein nicht ständig erhöht werden, wie dies bei "klassischen" Drogen der Fall wäre. 

 

KAFFEE UND SPORT

Koffein kann bei Kopfschmerzen oder Migräne eine lindernde Wirkung erzielen, da sich die Bluggefäße im Gehirn verengen. Gleichzeitig werden die Bluggefäße in der Peripherie geweitete, was zu einer besseren Versorgung unserer Muskulatur mit Sauerstoff einhergeht. Die Folge: bessere Leistungsfähigkeit im Sport - so die Vermutung. Ebenso erhöht sich die Herzaktivität und die Bronchien weitern sich, was die sportliche Aktivität weiter unterstützt (Quelle: gesundheit.de)

Wenn du aktiv Sport treibst, verfolgst du vermutlich auch ein oder mehrere Ziele: Muskelaufbau, Ausdauer, Fettverbrennung, sich einfach wohl im eigenen Körper fühlen. Kaffee kann dir definitiv helfen, deinen inneren Schweinehund zu besiegen und auch beim Training alles zu geben. 

Eine Studie konnte zeigen, dass Radsportler und Läufer durch die Zufuhr von Koffein leistungsfähiger waren als Sportler, die kein Koffein im Blutkreislauf hatten. Weitere Erkenntnisse scheinen zu belegen, dass Koffein erstaunlicherweise Muskelkater zumindest teilweise vorbeugen kann. 

Bevor du nun aber zum nächsten Starbucks läufst, um dir einen Mocha zu bestellen, sollte klar sein, dass auch Kaffee Kalorien enthält. Falls du also Fettverbrennen möchtest, solltest du besser zu schwarzem Kaffee, Espresso oder andere Brühkaffees greifen und den Mochaccino stehen lassen. 

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Schätzungen zufolge trinken Europäer durchschnittlich etwa 200mg Koffein pro Tag. das entspricht in etwa zwei Tassen Filterkaffee oder drei Espresso (Quelle: eufic.org).

 

DIE OPTIMALE DOSIS KOFFEIN

Die optimale Dosis für die beste Leistungsfähigkeit - sowohl im Beruf als auch beim Sport - ist gar nicht so einfach zu bestimmen. Wir sind Gewohnheitstiere und die meisten aktivien Kaffeetrinker starten mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee den Tag noch bevor das Frühstück auf dem Tisch steht. Wer würde sich am Morgen tatsächlich koffeinfreien Kaffee wünschen? Wir brauchen den Kick - auch wenn wir ihn kaum noch spüren. 

Wer tatsächlich Kaffee nicht mehr nur aus Gewohnheit und nebenbei trinken möchten sondern zum bewussten Genuss und strategisch gezielten Einsatz von Koffein zurückkehren möchte, muss wohl oder übel weniger Koffein konsumieren, um den eigenen Blutkreislauf und die Nervenzellen auf "null" zu stellen. 

Ob du von 100 auf Null den schnellen Koffein-Entzug wählst oder dir Zeit lässt, um deine Koffeinzufuhr langsam aber stetig zu verringern, das Ergebnis wird das Gleiche sein: wenn die Gewöhnung einmal verschwunden ist, wirst du die belebende Wirkung des Kaffees neu erleben und entdecken können. 

Vorsicht: um nicht wieder eine neue Gewöhnung herzustellen, solltest du nun aber darauf achten nicht täglich Kaffee oder andere koffeinhaltigen Lebensmittel zu konsumieren. Nur so kannst du längerfristig Koffein als Performance-Booster gezielt für Job und Sport einsetzen. 

Schließlich hat eine "Rekalibrierung" einen weiteren, für uns weit wichtigeren Vorteil: bewusster Genuss. Probiere es aus - wir sind gespannt.